Frag Finn

fragFINN – ein sicherer Surfraum für Kinder

Im Rahmen des seitens der Bundesregierung initiierten Projektes „Ein Netz für Kinder“ hat sich Lycos Europe als eines von 19 Gründungsmitgliedern der Herausforderung zur Schaffung eines sicheren Surfraums für Kinder gestellt. Ziel der Projektpartner ist es, durch die Erstellung einer sogenannten Whitelist einen Bereich im Internet zu schaffen, der für Kinder unbedenklich ist. Die Whitelist umfasst ein umfangreiches, interessantes und vielfältiges Angebot an Internetseiten, so dass Kinder die vorhandenen Grenzen des Surfraums nicht spüren. Gleichzeitig sollen Kinder mit Hilfe der positiven Angebote Medienkompetenz erwerben, indem sie entlang ihrer Interessen und Bedürfnisse das Internet in seiner Breite und Vielfalt nutzen können.

Die Whitelist kann in bestehende Kinderschutzprogramme integriert oder über ein - für diese Initiative - entwickeltes Browser Plug-In abgerufen werden.

 
Die technische Bereitstellung der Whitelist wird durch die beteiligten Unternehmen der privaten Wirtschaft finanziert und gefördert. Mit der Projektdurchführung ist die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia Diensteanbieter e.V. (FSM) betraut.

 
Als Gründungsmitglieder haben sich die AOL Deutschland Medien GmbH, die Arcor AG & Co.KG, die Bauer Verlagsgruppe, die Cybits AG, die Deutsche Telekom AG, die 1&1 Internet AG, der Egmont Ehapa Verlag, die GMX GmbH, die Google Deutschland GmbH, die Lycos Europe GmbH, Microsoft Deutschland, O2 Germany, Super RTL, die Vodafone D2 GmbH und die WEB.DE GmbH in einem Gemeinschaftsprojekt zusammengeschlossen.

 
Mitgetragen wird das Projekt von vier Verbänden - dem Verband Privater Rundfunk und Telemedien e. V., dem eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V., dem Bundesverband Digitale Wirtschaft sowie dem Bitkom.

 
Neben der Schaffung und Weiterentwicklung der Whitelist steht diese gesamtgesellschaftliche Initiative aus Politik und Wirtschaft auf einer zweiten Säule, die in der finanziellen Förderung von qualitativ hochwertigen Kinderangeboten im Internet durch die öffentliche Hand besteht. Dadurch soll das Vertrauen von Kindern, Eltern und Schulen in das Medium Internet gestärkt werden.

 
Die am Projekt Beteiligten sehen in dieser Form der Zusammenarbeit eine konsequente Fortsetzung des in Deutschland etablierten Systems der staatlichen Regulierung mit starken Selbstregulierungselementen von Wirtschaft und Gesellschaft im Jugendmedienschutz.

 
Weitere Informationen:

http://www.fragfinn.de/kinderliste/eltern/information.html